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Meine Zeit als Azubi bei icon incar

First-ever apprentice

Seit sechs Jahren bin ich bereits Teil des Teams und arbeite im Ingolstädter Büro. Als Auszubildender habe ich angefangen und bin mittlerweile nun schon drei Jahre als Designer tätig. Ich konnte also schon viele Projekte beobachten und selbst gestalten – das macht mich wohl zu so etwas wie einem erfahrenem Jungspund.
Ich bin Jakob, der erste Azubi bei icon incar.

Nach meinem Abitur war ich mir, wie so manch anderer auch, nicht sicher, was ich als nächstes machen soll. Die Frage, die man sich dann wohl stellt, war: “Was studiere ich?“ Nachdem ich ein sehr praxisorientierter Mensch bin, beantwortete ich mir diese Frage selbst mit: „Nichts“. Ich wollte aber auf jeden Fall etwas mit Design machen und kam dadurch auf den Ausbildungszweig Mediengestalter. Zu meinem Glück hat icon incar zeitgleich das Experiment „Auszubildender gesucht“ gestartet und eine Anzeige in der Zeitung geschaltet. So kam es, dass ich Azubi im Unternehmen wurde.

Die Ausbildung ist aufgeteilt in Theorie und Praxis, wobei die Theorie in der Berufsschule durchgenommen wird. Gelehrt wird Designgrundwissen für Digital und Print, also Basics für verschiedene Anwendungsbereiche. Die Praxis findet im Unternehmen statt und ist der wesentlich größere Teil der Ausbildung. Bei icon incar hatte ich zum Glück sehr viele Freiheiten. Jedes Gebiet, das mich interessierte, konnte ich ausprobieren. Dadurch war es mir anfangs möglich viel zu lernen, ohne den Druck, dass am Ende etwas vorzeigbares entstehen muss. Ich versuchte mich an verschiedenen 2D-, 3D-, Animations- und auch Prototypingprogrammen. Das Beste daran: ich war umgeben von Großmeistern auf jedem Gebiet. Bei allen Fragen und Problemen wurde mir geholfen, nicht um ein Projekt, sondern um mich weiter zu bringen. Je länger ich experimentierte, desto klarer wurde die Richtung in die ich will und desto besser mein Können. Mit der Zeit wurde ich somit immer mehr in Projekte eingebunden und hatte auch schon früh Kundenkontakt. Großartig fand ich das mir gegebene Vertrauen, mich noch als Azubi alleine zu externen Terminen zu schicken. Das Team zeigte mir damit, dass es hier nicht nur wichtig ist, was man auf dem Papier nachweisen kann, sondern auch was man leistet. Nach drei Jahren, unzähligen Kaffees, Grillpausen und Nerfgun-Schlachten rückte das Ende der Ausbildung näher. Und dann stellte sich wieder die Frage, was als nächstes kommt. Bevor ich mir darüber den Kopf zerbrach, hatte mir die Firma bereits ein Angebot gemacht, das ich nicht ablehnen konnte. Besser gesagt wollte, denn ich wurde als Designer übernommen.

Mittlerweile sind weitere drei Jahre mit enormem Kaffeekonsum und Grillpausen vergangen. Nur die Nerfgun-Schlachten haben nachgelassen. Nicht aber der Spaß an der Arbeit. Das Experiment „Auszubildender gesucht“ war ein voller Erfolg und deswegen bin ich nicht mehr der einzige, der diesen Weg geht. Zwei weitere Mediengestalter haben vor Kurzem ihren Abschluss gemacht und wieder andere stehen bereits in den Startlöchern.